Die Kosten einer Autoversicherung
– Die Basics

  • Die Autoversicherungskosten hängen vor allem vom Schutzumfang ab, also ob Du eine Kfz-Haftpflicht, eine Teilkasko- oder eine Vollkaskoversicherung möchtest.
  • Weitere wichtige Faktoren sind das Alter des Fahrers, das Fahrzeugmodell, der Zulassungsbezirk und die jährlich gefahrenen Kilometer.
  • Nutzt Du das Auto nicht das ganze Jahr über, kann es sich lohnen, ein Saisonkennzeichen zu beantragen und so einen günstigeren Versicherungstarif bekommen.
  • Bist Du Fahranfänger sparst Du, wenn Du Dich über die Eltern versicherst, die Schadenfreiheitsklasse übertragen lässt oder am Begleiteten Fahren ab 17 teilnimmst.
  • Vereinbarst Du eine Selbstbeteiligung in Deiner Police profitierst Du von deutlich geringeren Beiträgen.
  • Mit Joonko kannst Du kostenlos die Autoversicherungskosten berechnen und erhälst als Tabelle den Überblick über alle Leistungen und Kosten der verschiedenen Anbieter von Kfz-Versicherungen.

Wie hoch sind die Kosten einer Autoversicherung?

Nicht jeder Autofahrer und jede -fahrerin zahlt das gleiche. Die Autoversicherungskosten unterscheiden sich von Person zu Person. Auch für Dich wären sie völlig anders, würdest Du in einer anderen Stadt leben oder hättest ein anderes Auto. Was Dich eine Autoversicherung tatsächlich pro Monat kostet, findest Du schnell und einfach mit Joonko heraus.

Was beeinflusst die Kosten einer Autoversicherung?

Die Kosten einer Autoversicherung setzen sich aus vielen ganz unterschiedlichen Faktoren zusammen. Zum einen geht es um das Schadensrisiko von Fahrer und Fahrzeug, zum anderen hängen die Kosten davon ab, wie umfangreich Dein Versicherungsschutz sein soll. Abhängig davon, ob Du eine Mindestabsicherung, eine gute Absicherung oder einen umfangreichen Schutz möchtest, d. h. eine Kfz-Haftpflicht, eine Teilkasko– oder Vollkaskoversicherung, fällt auch die Beitragshöhe aus.

Welche Faktoren beeinflussen das Schadensrisiko?

Autoversicherungen möchten immer vor Vertragsbeginn wissen, wie hoch das Schadensrisiko bzw. die Schadenswahrscheinlichkeit der Person ist, die sich neu versichern möchte. Konkret interessiert die Versicherer, wie wahrscheinlich es ist, dass die neu versicherte Person in einen Unfall verwickelt wird, sein Fahrzeug gestohlen wird oder das Fahrzeug anderweitig beschädigt wird. Zunächst hängt das einmal vom Fahrer ab, nämlich davon, wie umsichtig er fährt. Es gibt aber viele weitere Faktoren, die unabhängnig von der Person sind, wie z. B. das Fahrzeugmodell (Typklasse) und den Wohnort (Regionalklasse).

Fahrer

Für die Autoversicherungskosten spielt auch das Alter des Fahrers sowie die Dauer des Führerscheinbesitzes eine Rolle. Die Autoversicherungskosten für Fahranfänger sind höher als die von langjährigen Fahrern, da Fahranfänger in Unfallstatistiken häufiger vertreten sind. Allerdings bekommen auch ältere Fahranfänger oft günstigere Beiträge als 17- oder 18-jährige Fahranfänger, da auch sie in weniger Unfälle verwickelt sind.

Fahrerkreis

Der Fahrerkreis umfasst alle Personen, der mit dem versicherten Auto unterwegs sind. Fährst nur Du allein mit dem Fahrzeug sind die Autoversicherungskosten für Dich am niedrigsten. Fahren außer Dir noch eine oder gar mehrere Personen mit dem Auto steigt Dein Versicherungsbeitrag. Dann ist es besser bzw. günstiger im Vertrag die Namen der Personen anzugeben, die auch noch mit Deinem Fahrzeug fahren. Gibst Du im Vertrag keine Namen an, handelt es sich um einen unbestimmten Fahrerkreis, die Kosten fallen etwas höher aus. Gehört eine jüngere Person zum Fahrerkreis, z. B. ein Fahranfänger, fällt der Beitrag auch etwas höher aus, als wenn nur ältere Fahrende enthalten sind.

Jährliche Fahrleistung

Die Höhe der Autoversicherungskosten hängt auch davon ab, wie viel Kilometer Du pro Jahr mit dem Auto zurück legst – je mehr Kilometer, desto höher ist die Unfallwahrscheinlichkeit. Dementsprechend ist Dein Beitrag höher, wenn Du viel mit dem Deinem Auto unterwegs bist als wenn Du es nur für Kurzstrecken nutzt oder es überwiegend stillsteht.

Schadenfreiheitsklasse

Die Schadenfreiheitsklassen (SF) gibt an, wie lange ein Fahrer schadenfrei gefahren ist. Versicherungen stufen Fahrer entsprechend der schadenfreien Jahre ein. Fahrer, die schon lange ohne Schaden fahren erhalten eine höhere Schadenfreiheitsklasse und günstigere Tarife als beispielsweise Fahranfänger.

Regionalklasse

Die Regionalklassen spiegeln wieder, wie häufig und wie teuer die Schäden an Fahrzeugen in den jeweiligen Zulassungsbezirken in den letzten 5 Jahren waren. Versicherte werden von den Versicherungen jedes Jahr neu in eine der Regionalklassen eingestuft. Entscheidend dafür ist in welchem Zulassungsbezirk der Fahrzeughalter wohnt. Für Kfz-Haftpflicht-, Teil- und Vollkaskoversicherung gibt es unterschiedliche Regionalklassen. Versicherte, die in einem Bezirk mit niedrigeren Diebstahlrisiko wohnen, haben eine niedrigere Regionalklasse und haben entsprechend niedrigere Autoversicherungskosten.

Typklassen

Versicherungen berechnen die Autoversicherungskosten auch mittels der Typklasse. Jedes Automodell wird eine Typklasse eingeordnet werden. Die Klasse spiegelt die Schaden- und Unfallbilanzen aller Fahrzeuge eines Modells in Deutschland wieder. Bei der Berechnung der Typklasse werden alle Fahrzeugschäden und daraus folgende Reparaturkosten der letzten drei Jahre berücksichtigt. Deshalb kann sich auch die Einstufung eines Fahrzeugs in eine Typklasse auch von Jahr zu Jahr ändern.

Tipps um die Kosten der Autoversicherung zu senken

Was kostet eine Autoversicherung für Fahranfänger?

Die Autoversicherung Kosten für Fahranfänger lassen sich auf verschiedene Weise senken:

  • Am besten versichern Fahranfänger ihr Auto zunächst über die Eltern. Das ist deutlich günstiger, als selbst eine Versicherung abzuschließen.
  • Eine weitere gute Möglichkeit ist das Begleitete Fahren beim Führerschein mit 17. Zum 18. Geburtstag hat der Fahrende bereits ein Jahr Fahrpraxis erworben. Er bekommt deshalb einen etwas günstigeren Beitrag von der Versicherung.
  • Manche Versicherungen belohnen auch die Teilnahme an einem Fahrsicherheitstraining mit einem günstigeren Tarif.
  • Sparen können Fahranfänger auch, wenn sie die Schadenfreiheitsklasse übertragen lassen.

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